Im Jahr 1923 war Sizilien kein Ort für Schwache. Die Hitze brannte unbarmherzig auf den staubigen Straßen, und die Armut fraß die Seelen der Menschen auf.
Während die korrupten Reichen und gierigen Großgrundbesitzer im Luxus schwelgten, hungerte das einfache Volk in den Gossen. Inmitten dieses Elends weigerte sich ein Mann, die Knie zu beugen: Salvatore Drago.
Salvatore sah das Unrecht jeden Tag. Er sah, wie ehrliche Händler von skrupellosen Banden ausgepresst wurden, ohne dass ihnen jemand half. Er beschloss, den Spieß umzudrehen. Mit nichts als seinem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn und einer Handvoll treuer Männer aus den Slums gründete er die Famiglia Drago.
Ihr Geschäft war von Anfang an ein anderes: Sie verlangten Schutzgeld – aber nicht, um die Schwachen auszubeuten, sondern um sie vor echten Raubrittern zu beschützen. Wer an die Dragos zahlte, war sicher. Salvatore bestrafte die Reichen, die den Hals nicht voll bekamen, und gab den Armen der Gossen eine Stimme. Er vergaß nie, woher er kam.
Als Symbol für seine Familie wählte er den Drachen ein Wesen, das beschützt, was ihm lieb ist, und jeden zu Asche verbrennt, der seine Familie bedroht. Doch die Macht der Drachen rief Neider auf den Plan. Ein blutiger Krieg mit einer rivalisierenden, skrupellosen Mafia brach aus. Salvatore Drago kämpfte wie ein Löwe, doch er bezahlte diesen Krieg mit seinem Leben. Er starb auf den Straßen, die er so verbissen beschützt hatte.
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